Von wegen "Welteinheitsreligion"

Wir können diese Problematik / Frage verkürzt darstellen

 

an Hand des Lebens, das ich führte.

 

Man könnte auch als Überschrift wählen

 

Wie weit die Gnade reicht

 

Ich bin katholisch getauft und konfirmiert. Ich glaubte nicht an das, was da zeremoniell getan wurde, befand es aber für notwendig und es waren ja auch schöne Zeiten. Ich beichtete dem Priester und ging auch in der Messe auf die Knie. Ich machte mir kein direktes Bild von Gott, ich glaubte an einen Gott. Den, der in der Messe gelesen wurde und das wird ja Jesus gewesen sein, ich weiß die Inhalte der Predigten nicht mehr. 

 

Stellen Sie sich vor, ich ging, nachdem ich Ende 2014 zum Glauben gekommen war einmal fernab der Gemeinde, wo ich "geparkt war", ich ging eines Sonntags in eine katholische Kirche. Da ging es um den Weinstock und die Reben. Johannes 15. Das war das Beste, was ich jemals an Predigt gehört hatte. Leider nur ging es dann los mit dem Zeremoniellen und das ist nicht richtig. Da verließ ich die Messe in dem Augenblick. 

 

Ganz anfänglich im Glauben bekam ich den Römerbrief in die Hand. Ich las es und das war das Großartigste und Weiseste, was ich bis dahin jemals an Geschriebenem gelesen hatte. Ich flog regelrecht vor Freude. 

 

Nach dem Konfessionellen: Später dann heiratete ich islamisch im Ausland. Ich aber glaubte nicht an deren Gott. Mir war es gleich, woran jemand glaubte. Seit aber dieser  Zeit ging mein Leben auf und ab und es wurde zu einer Achterbahn. Die Ursachen dafür wusste ich nicht und dachte das sei normal, weil man es ja irgendwann gewohnt ist. 

 

Die Antwort ist: Wenn Sie konfessionell und wie ich damals, Namens-Christ sind, so hat das immer noch einen gewissen Segen. Wenden Sie sich auf gar keinen Fall "anderen Göttern" zu, wie gerade beschrieben und dazu komme ich jetzt auf anderer Seite: 

 

Irgendwann dann wurde es mir zu viel, ich konnte auch nicht mehr anders. Trennung und Suche nach Gott. Musste Antworten finden. Spiritualität. Anstelle dass es besser würde, ging es noch weiter bergab. Die Ursachen dafür waren mir nicht klar. Aber man ist ja gewohnt, dass das Leben "kein Ponyhof" ist. 

 

Dann wurde irgendwann die Ehe geschieden, aber gemäß dem Evangelium, wie vorgeschrieben. 

 

Aufwärts ging es erst wieder mit dem Evangelium. Nun aber ist es so, dass ich nicht oft das Wirken Jesu Christi in Menschen sehen konnte. Ich habe in meinem Leben kaum jemanden gefunden / getroffen, wo ich genau und sofort sah "da ist die Wahrheit" - "Dieser, diese kommt von der Wahrheit". 

 

Wenn Sie also konfessionell aufgewachsen sind, so bleiben Sie in der biblischen Lehre. Nehmen Sie hin und wieder die Bibel aus dem Schrank und lesen nach und nach. Übertreiben Sie nicht, der Herr sieht die Absicht und diese beantwortet er immer. 

 

Es ist genug Zeit, der Glaube wird dadurch bezeugt, dass ein Mensch die Bibel liest. Gemeinden legen stets den Schwerpunkt auf die Gemeinde selbst und der Einzelne draußen wird dabei vergessen. Das kommt vor, jedoch sollte es Sie persönlich nicht davon abhalten, bei Jesus zu bleiben und an ihm fest zu halten. 

 

Die Überschrift ist gewesen "von wegen Welteinheitsreligion". Wenden Sie sich keinesfalls der Spiritualität und auch in keinem Falle irgendwelchen anderen Göttern zu.

 

Tun Sie alles weg aus dem Haushalt, was auf Götzendienst hinweist. Allein das hat schon Segen. Ich nenne so etwas "Hausreinigung". Ziehen Sie Altes Testament zu Rate. Dort finden Sie genügend Beispiele.

 

Sie können sonst im Glauben nicht wachsen und Gott können Sie auch nicht wirklich verstehen, solange Sie das Alte Testament nicht nach dem Neuen Testament gelesen haben. 

 

Die Liste "was sagt die Bibel zu" kann unterstützend helfen, die falschen Götter ausfindig zu machen. Astrologie, Marienstatuen und was es da sonst so an heidnischen Dingen gibt. 

 

Für eine Zeit mag es sinnvoll sein, die 10 Gebote an die Wand zu machen. Sie müssen, um im Alltag vernünftig leben zu können die 10 Gebote kennen und wissen, was sie aussagen. Es ist keine Last, sondern es hilft um Unwahrheiten zu erkennen. 

 

Gemäß dem Neuen Testament müssen wir nicht mehr nach den 10 Geboten leben, das wäre wieder Gesetzlichkeit im Glauben, eine Vermischung, aber man sollte die 10 Gebote kennen. 

 

Wenn Sie beginnen, die Bibel zu lesen, fangen Sie an mit dem Matthäus Evangelium. Da gerade geht es viel um die Gesetzlichkeit. Wenn Jesus dazu in der Bibel auffordert, tun Sie Buße. Es bedeutet, Sie handeln nach dem, was Jesus Ihnen durch sein Wort der Bibel sagt.